Nettomietrendite-Rechner
Berechnen Sie die reale Rendite nach Abzug aller Bewirtschaftungskosten und Kaufnebenkosten.
| Eingaben | |
|---|---|
| Investitionskosten | |
| Gesamtinvestition | € |
| Kaufpreis | € |
| Kaufnebenkosten | € |
Mieteinnahmen & Kosten | |
| Kaltmiete (monatlich) | € |
| Bewirtschaftungskosten (monatlich) | € |
So funktioniert's
Warum ist die Nettomietrendite so wichtig?
Die Bruttomietrendite (Miete / Kaufpreis) ist irreführend, weil sie Kaufnebenkosten und Bewirtschaftungskosten ignoriert. Die Nettomietrendite zeigt die reale Ertragskrafteiner Immobilie – und ist damit die entscheidende Kennzahl für Investitionsentscheidungen.
Laut dem Immobilienverband Deutschland (IVD) liegt die durchschnittliche Nettomietrendite in deutschen Großstädten bei 2,5-3,5% (Stand 2024). Alles unter 2% gilt als unrentabel, über 4% als sehr gut.
Wie wird die Nettomietrendite berechnet?
Die Formel
Beispiel: 14.400€ Jahresmiete - 2.160€ Kosten = 12.240€ / 330.000€ Invest = 3,7% Rendite
Brutto vs. Netto – Der Unterschied
Die Differenz von 1,6 Prozentpunkten entspricht bei 300.000€ Investment ca. 4.800€/Jahr!
Warum ist diese Berechnung korrekt?
Anerkannte Quellen:
- → Immobilienverband Deutschland (IVD): "Renditeberechnung bei Wohnimmobilien" (Branchenstandard)
- → Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp): Immobilienmarktdaten und Renditeanalysen
- → II. Berechnungsverordnung (II. BV): Bewirtschaftungskostensystematik
Praxis-Tipp: Mindestrendite
Faustregel: Die Nettomietrendite sollte mindestens 1,5-2% über dem Kreditzins liegen, um nach Steuern noch einen Überschuss zu erzielen. Bei 3,7% Zins also mindestens 5,2% Nettomietrendite – das ist in Großstädten kaum noch zu erreichen. Deshalb setzen viele Investoren auf Wertsteigerung statt Cashflow.
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