Die Wirtschaftlichkeit ist nicht deshalb wichtig, weil sie noch eine Rechnung zeigt. Hier läuft zusammen, was Markt, Finanzierung, Nebenkosten, Maßnahmen und Exit für den Deal bedeuten.
Gerade deshalb beantwortet diese Ebene die eigentliche Frage, ob sich das Objekt unter echten Annahmen trägt. Besonders wichtig ist dabei die Trennung zwischen aktuellem Zustand und aufgewertetem Zustand.

Wie die Rechnung zustande kommt
Cashflow, Rendite und Vermögensaufbau sind nur so gut wie ihre Eingaben. Marktmiete und Marktwert kommen aus der Marktanalyse, Eigenkapitalbedarf und Sanierungskosten aus Maßnahmen und Zustand, Finanzierung aus deinen Darlehensdaten.
Genau deshalb liest du die Wirtschaftlichkeit nie isoliert. Die Ebene zeigt nicht nur ein Ergebnis, sondern ob die Herleitung über die anderen Ebenen überhaupt zusammenpasst.

Warum das eine bessere Entscheidungsvorlage ist
Du erkennst schneller, ob sich das Objekt wirklich trägt, wo die Schwächen liegen und welche Annahme das Ergebnis am stärksten bewegt.
Damit wird aus einer Kennzahlensammlung eine echte Entscheidungsvorlage. Der Nutzen liegt nicht in einer schönen Zahl, sondern darin, dass die Rechnung auf belegten Eingaben statt auf Hoffnung steht.
