Bankrate
Was dich die Immobilie wirklich jeden Monat kostet
Definition
Die Bankrate ist die regelmäßige Kreditrate (meist monatlich) und besteht aus Zinsanteil und Tilgungsanteil. Beim klassischen Annuitätendarlehen bleibt die Rate in der Zinsbindung meist konstant, die Zusammensetzung verschiebt sich aber über die Zeit (Zins sinkt, Tilgung steigt).
Warum das wichtig ist
- Die Bankrate ist in der Praxis die größte laufende Belastung und damit zentral für den Cashflow.
- Sie entscheidet, wie robust das Investment bei Leerstand oder unerwarteten Kosten ist.
So nutzt du es in der Analyse
- Rate immer zusammen mit nicht umlagefähigen Kosten betrachten: Nur dann siehst du den echten Cashflow.
- Zinsbindung als Risikohebel: Eine „tragbare“ Rate heute kann nach Ablauf der Bindung kippen.
Kurze Checkliste
- Rate monatlich UND jährlich verstehen (Vergleichbarkeit)
- Zinsbindung passend zur Strategie gewählt
- Puffer für Leerstand/Instandhaltung vorhanden
Typischer Fehler
Nur prüfen, ob die Rate „heute passt“, ohne Anschlussrisiko und laufende Kosten sauber einzubauen.
Quellen & Einordnung
- Grundlagen zu Annuitätendarlehen (Finanzierungsmodelle deutscher Kreditinstitute)
- BGB-Darlehensrecht (Rahmenbedingungen für Darlehensverträge)